garten gstr – natur und architektur auf augenöhe

Planung: 2015 // Ort: St. Martin im Innkreis  // Leitungen: Konzept und Vorentwurf // Auftraggeber: Privat

Die Grundidee des Projektes war es die einzigartige Lage am Waldrand hervorzuheben und in angemessener Weise mit der Architektur zu verbinden. Anstatt den Garten klar von der Umgebung abzugrenzen und zu isolieren wurde ein fließender Übergang geschaffen. Architektur und Natur auf Augenhöhe. Versatzstücke des Waldes in Form von Bauminseln springen in den Gartenbereich und schaffen so die primäre Raumaufteilung und Schattenbereiche. Reihen aus Gräsern nehmen die Kanten der Bebauung auf und gliedern den Garten zusätzlich. So entstehen vielschichtige Raumsequenzen und unterschiedliche Gartenbereiche. Der Zugang aus Ortbeton mit Besenstrich führt die Menschen wie auf einem Steg durch ein Meer aus gebrochenem Granitstein – an der Grundgrenze begrenzt durch einen Gürtel aus Chinaschilf. Einzelne große Granitfindlinge, die wie angeschwemmt wirken, ragen in den Steg hinein. Auch hier findet sich das Konzept der Überlagerung von Natur und Architektur wieder.