Wettbewerb Park am Seebogen

Planung: 2017 // Ort: Wien  // Leistungen: Wettbewerbsentwurf // Auslober: Wien 3420 Aspern Development AG
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KONZEPT
Der Titel beschreibt die Charakterzüge des neuen Parks in Aspern. Vielschichtig wie die Bewohner der Seestadt kommt er daher. Mal ruhig und kontemplativ, dann wieder voller Bewegungsdrang und Kommunikationslust. Dichte und Leere, Weite und Geborgenheit, Bühnen und Tribünen, Wildnis und Gestaltung, Sport und Ruhe – das alles findet man im Park am Seequartier.

UNDER THE RAILS
Der Raum unter der U-Bahn und in dessen unmittelbarer Nähe verkörpert die Bewegungsnatur und die Stadtnatur. Trendsportarten werden nach Bewegungsnaturen kombiniert und an strategischen Punkten gruppiert um die Bedürfnisse der Menschen bestmöglich zu befriedigen und die Anwohner dabei nicht zu stören.  Die Sportbereiche sind eingebettet in nutzungsoffene Landschaften mit  mehrfachkodierten Elementen. Der Südpark bündelt Trendsportarten und Hartplätze des Bildungscampus zu einem Freiluftsportzentrum. Der Nordpark hingegen lädt mehr die ruhigeren Outdoorsportler ein. Slacklines und Boulderfelsen sind in viel Grün eingebettet und  kommen als leise Sportarten der angrenzenden Wohnbebauung entgegen. Im Ideenteil befindet sich die über die Stadtgrenzen bekannte Skateanlage. Halfpipe, Pool und Streetramps  werden in einer Anlage vereint und mit Aufenthaltsflächen kombiniert. Ganz im Norden befindet sich mit dem Dogpark eine Hundezone Deluxe. Neben dem normalem Rundweg durch Park- und Stadtnatur gibt es Trainingsstationen für die Bewegungsnaturen unter den Vierbeinern.

PARKBAHN EXPRESS
Das verbindende Element der Parkbahn Express ist inspiriert von der ehemaligen Nutzung als Rennstrecke und Landebahn bzw. Flughafen. Sie erweitert den  Rahmen des Raums unter der U-Bahn und verzahnt diesen mit dem Umfeld. Beim Durchschreiten ergeben sich zudem spannende Blickbeziehungen und Raumsequenzen.

FREINATUREN
Die Parkflächen sind als freie Mitten mit Rahmen gestaltet. Die Rahmen nehmen unterschiedliche Nutzungen wie Kinderspielplätze und Aufenthaltsbereiche auf. Der menschliche Maßstab des Rahmens und der Ausblick auf die Weite  machen ihn zur begehrten Verweilzone. Die offenen Bereiche wiederum befriedigen das Bedürfnis nach landschaftlicher Weite. Baumgruppen in der freien Wiese spenden Schatten und sind Ankerpunkte in der Offenheit der Fläche.