Wettbewerb Schwedenplatz

Planung: 2016 // Ort: Wien  // Leistungen: Wettbewerbsentwurf // Auslober: Stadt Wien, MA 19

Das Gestaltungskonzept orientiert sich an den historischen, räumlichen und funktionalen Aspekten des Schwedenplatzes. Als Außenbereich des ersten Bezirks markierten mächtige Befestigungsanlagen die ehemalige Stadtgrenze. Die Formensprache der platzprägenden Gestaltung ist diesen Anlagen entlehnt welche in unterschiedlicher Funktion und Dimensionierung den Platz räumlich gliedern. Grüne Schollen mit Rändern aus Weißzementbeton schieben sich schräg aus dem Boden und bilden Räume, Wege und Möbel. Man merkt intuitiv den Bezug zur Geschichte und den belebten Untergrund (U-Bahn, Parkhaus). Zur Platzmitte gekippte Schollen formen einen Platzraum. Zu angrenzenden Plätzen und Straßenzügen wie zum Beispiel zum Vorplatz der Ruprechtskirche öffnet sich der Platz. Staudemischpflanzungen mit hohem Gräseranteil sowie Kleinbäume und Sträucher an den Hochpunkten der Schollen erhöhen zusätzlich den Parkcharakter des Platzes. Das ehemalige Tor zur Stadt, das Rotenturmtor wird wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückgeholt. Die rötliche gebundene Kiesdecke und die Platanen als vertikales Torelement inszenieren den Eingang zur Innenstadt zeitgemäß.